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Ahorn-Fischgrätparkett, gebohnert.

Die Mode ändert sich, Qualität bleibt.

Die Ansprüche an Fußböden sind unterschiedlich und werden, wie so vieles, sich periodisch ändernden Moden unterworfen. Viele große Marktteilnehmer tun ihr Möglichstes, um ihre Produkte in möglichst großen Mengen zu verkaufen. Stile und Geschmäcker werden mit teils erheblichen Werbeaufwand gezielt geprägt, nur um nach einigen Jahren wieder überaltert zu erscheinen. Die „Lösung“ für dieses Problem heißt meist: alles herausreißen und etwas Neues kaufen. Wir halten diese Art der Produktkonzeption und des Geschäftsgebahrens trotz ihrer Verbreitung für wenig kundenfreundlich; von den Auswirkungen auf Umwelt und Natur ganz abgesehen.
Unser Ansatz ist ein anderer: Wir denken langfristig orientiert und versuchen immer, unseren Kunden die aus unserer Sicht technisch und ästhetisch beste Variante vorzuschlagen, ohne Pragamtismus und ökonomische Angemessenheit zu vernachlässigen.
Das beinhaltet selbstverständlich, dass wir die Grenzen „unseres“ Werkstoffs Holz kennen und deshalb auch zu anderen Materialien raten, wenn die geplante oder erwartete Nutzung oder die Ansprüche an den Belag ein anderes Material vorteilhafter erscheinen lassen.

Echtes Material für echte Dauerhaftigkeit.

Auch wenn sie häufig so beworben werden und über Zeiträume von einigen Jahren die Versprechungen einhalten: Laminat und Design-Vinyl sind aus unserer Sicht keine dauerhaften oder nachhaltigen Bodenbeläge. Sie bestehen zu erheblichem Teil aus nicht nachwachsenden Rohstoffen, können nur als Sonder-, Rest- oder Sperrmüll – entsprechend den örtlichen Vorgaben – entsorgt werden und sind auf exakt eine Nutzungsphase ausgelegt. Eine Renovierung ist nicht möglich.

Im Gegensatz dazu kann modernes Mehrschichtparkett (auch bei schwimmender Verlegung) in der Regel mehrfach renoviert werden; klassisches Stab- oder Tafelparkett, „Industrieparkett“ (Hochkantlamelle, Würfel), Stirnholzparkett oder Riemenböden haben aufgrund ihrer deutlich größeren Nutzschicht eine noch höhere Lebenserwartung und Renovierbarkeit. Auch im Schadensfall durch größere Druckstellen, sonstige mechanische Beschädigung oder Wassereinwirkung kann man bei massivem Material sehr viel mehr wieder „ausbügeln“.

 

Alte Böden

Holzböden, die schon viele Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte alt sind, haben oft eine hohe ästhetische und haptische Qualität, die von gewöhnlichen neuen Böden heute nicht erreicht wird. Das liegt zum Teil am sehr großen zeitlichen Aufwand, der zur Erbauungszeit eine deutlich kleinere Rolle gespielt hat als heute, und zum anderen auch an der Ausführung als „gelagerter“ Boden. Durch den Verzicht auf Estrich und einen entsprechenden Aufbau ergeben sich „hohl“ klingende, leicht schwingende und in sich eher fußwarme Böden. Dafür ist teils eine Neigung zum Knarzen vorhanden, die sich besonders bei Änderung der Temperatur und Luftfeuchte und bei selten betretenen Flächen zeigt (z.B. Wechsel Heizsaison/Sommer).
Diese Nachteile lassen sich aber bei einem neuen Aufbau des alten Bodens oder einem komplett neuen Boden nach klassischem Vorbild verringern bzw. minimieren.

 

Eigenleistung? Ja, gerne.

Sollten Sie die Überholung Ihres Bodens selbst in Angriff nehmen wollen, erhalten Sie von uns kompetente Beratung und das passende Material. Maschinen verleihen wir nur nach persönlichem Kontakt und mit einer ausführlichen Einweisung vor Ort.

Wenden Sie sich mit Ihrem Anliegen einfach unverbindlich an uns. Sollten wir uns nicht in der Lage sehen, Ihren Auftrag auszuführen, oder wären Ihren Wünsche aus unserer Sicht unwirtschaftlich, werden wir das ehrlich kommunizieren und nach passenden Alternativen suchen.

Sie erhalten von uns keine halbseidenen Lösungen oder schlichten Pfusch, sondern solide, hochwertige Arbeiten zu einem äußerst fairen Preis-Leistungsverhältnis.